... von Tierärzten und Tierfreunden gemacht, für Tierbesitzer gedacht
Shop Tierarznei Tiermedizin Tierarzt Trusted Shop
Ihr Warenkorb ist leer.
Login
HOME HILFE & SERVICE ANBIETER AGB KUNDENINFO DATENSCHUTZ NEWSLETTER PARTNERPROGRAMM mein Tiershop.de  
Tiershop.de vom 07.02.2007
Tetanus

Tetanus wird durch Bakterien hervorgerufen, die überall vorkommen. Das Pferd ist extrem empfindlich gegenüber diesen Erregern.

Der Erreger

Bei dem Erreger der Tetanus handelt es sich um das Bakterium Clostridium tetani, das unter anaeroben Verhältnissen wächst (luftabgeschlossen und sauerstoffarm). Es handelt sich um einen so genannten Sporenbildner. Die Sporen sind die Vorläufer des Bakteriums und extrem wiederstandsfähig gegen jegliche Umwelteinflüsse. Erst nach mindestens dreistündigem Kochen sind die Sporen sicher inaktiviert. Das Bakterium kommt auf der ganzen Welt, vor allem in Böden vor, die gedüngt wurden. Dorthin gelangt es mit den Ausscheidungen der Tiere, bei denen es als Darmbewohner vorkommt. Auch in Pflanzen, die auf diesen Boden gewachsen sind und z.B. verfüttert werden ist das Bakterium nachweisbar. Das bedeutet, dass der Erreger immerzu in der Umwelt unserer Pferde vorhanden ist.

Die Übertragung

Die wichtigste Infektionsform beim Pferd sind tiefe, verunreinigte Wunden wie zum Beispiel Stichwunden, Vernagelungen, Kronentritte, Nabelwunden bei Fohlen, Schleimhautentzündungen und Mauke. In den luftarmen Verhältnissen in den Wunden kann sich das Virus schnell vermehren. Gerade Bagatellverletzungen die vom Besitzer selbst versorgt werden sind häufig die Eintrittspforte der Keime.

Die Erkrankung

Die Bakterien bilden Toxine, die vor allem beim absterben der Zelle frei werden. Die Erkrankung ist damit auch abhängig von der Menge der Bakterien und Toxine die im Körper vorhanden sind. Sind gleichzeitig Eitererreger vorhanden wird die Vermehrung noch beschleunigt. Über das Blut- und Lymphsystem wandern die Bakterien bis zum zentralen Nervensystem. Dort werden sie an Nervernzellen fixiert.

Die Symptome

Die Inkubationszeit ist unterschiedlich lang und so können die Symptome zwischen 1 und 30 Tagen nach der Infektion auftreten. Die ersten Anzeichen sind Schreckhaftigkeit, vorstrecken des Halses und eine starre Haltung des Kopfes. Die Muskeln an Kopf und Nacken versteifen sich. Die Ohren sind steif vorgestreckt und die Nickhaut fällt häufig vor. Es folgen Schluck- und Kaubeschwerden und das Pferd streckt die Hinterbeine vom Körper weg.Schließlich werden alle Muskel erfasst und es kommt zu schmerzhaften Krämpfen die vor allem durch Licht- oder Geräuschreize noch verstärkt werden. In 40-90% der Fälle tritt der Tot 3-14 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome ein.

Die Therapie

In den ersten Stadien der Erkrankung sind die Heilungschancen noch gut. Die Tiere erhalten ein Immunserum und Antibiotika. Dazu werden sie dauerhaft unter Sedativa (Beruhigungsmitteln) belassen um die Reize zu vermindern. Die Box sollte verdunkelt und ruhig gehalten werden. Überleben die Patienten so die erste Woche sind die Heilungsaussichten gut.

Die Vorbeugung

Aufgrund der ständigen Infektionsgefahr sollte ein Pferd immerzu einen stabilen Impfschutz haben. Die erhältlichen Impfstoffe sind entweder Monoimpfstoffe oder Kombinationspräparate die z.B. auch gegen Influenza wirken. Wie bei fast allen Impfungen müssen die Tiere eine Grungimmunisierung erhalten und in gleichmäßigen Abständen nachgeimpft werden.


 

zurück zur News Übersicht 

 

Mein Konto | Kontakt | Impressum |
       

© 2012 Tiershop.de, Dr. Alexander Flöck
Partner-Links: Tiere | Hunde | Katzen | Tiermedizin | Sonstige
Optimiert für Internet Explorer Version 6
benötigt aktivierte Javascript-Unterstützung