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Tiershop.de vom 29.01.2007NarkoseInformationstext rund um die Narkose Keine Angst vor der Narkose Muss das geliebte Tier operiert werden, ist die größte Angst der Besitzer oft die Narkose. Hört man doch leider immer noch zu oft, „...meiner hat die Narkose nicht überlebt.“ Das muss nicht sein! Die gewaltigen Fortschritte der Anästhesie in der Tiermedizin zeigen es.
Heute stehen uns eine Vielzahl von Narkoseformen zur Verfügung. Die alt bekannte „Nakosespritze“ sollte längst eingemottet sein. Neu entwickelte bzw. aus der Humanmedizin übernommene Narkoseformen ermöglichen das Risiko auch bei alten Tieren und bei Tieren mit Vorerkrankungen (z.B. Herzschwäche), so gering wie möglich zu halten. Die verschiedenen Formen der Narkose ermöglichen uns auch, dass man z.B. für kleinere, schmerzfreie Eingriffe „nur“ eine Sedation (Schlaf) in Kombination mit einer lokalen Betäubung durchführen kann. Selbst große OP´s (z.B. Kreuzbandriss oder Kastrationen bzw. alle OP´s unterhalb des Nabels) kann man auf sehr schonende Weise operieren. Hierzu verwenden wir die Epiduralanästhesie. Manch einer wird diese Nakoseform aus der Geburtshilfe der Humanmedizin kennen. Je nach der Art des Eingriffs wird das Tier anschließend über den Trachealtubus mit Narkosegas und Sauerstoff versorgt. Die Narkoseforum ermöglich uns eine sehr feine Dosierung und eignet sich hervorragend für Risikopatienten. Dank dieser Narkoseformen und der ausführlichen Diagnostik haben wir die Möglichkeit „die Richtige“ für Ihr Tier und dessen Erkrankung auszuwählen. Jedes Tier wird bei uns, vor einer Narkose oder Sedation gründlichst voruntersucht. Hierzu gehört vor allem bei alten oder bereits vor erkrankten Tieren:
Sind alle Befunde in Ordnung. Bekommt Ihr Tier mittels der Narkose innerhalb von weinigen Minuten in Ihrem Beisein einschlafen. Ist Ihr Tier eingeschlafen, müssen Sie sich verabschieden und unsere Tierarzthelferinnen werden Ihren Liebling in die OP Vorbereitung bringen, in der der zu operierende Bereich geschoren, gesäubert und desinfiziert wird. Außerdem wird Ihr Tier an eine Infusion gehängt (deshalb die Venenverweilkanüle) und wird intubiert (ein Trachealtubus – ein Schlauch wird in die Luftröhre gelegt). Sobald dies geschehen ist, wird Ihr Tier sofort an das Beatmunsgerät, EKG und Pulsoximeter (Überwachungsgerät) angeschlossen, um eine ständige Überwachung zu gewährleisten. Nach der Op kommt Ihr Tier in eine unserer videoüberwachten, mit Wärmelampe ausgestatteten Aufwachboxen. Selbstverständlich wird einer unserer Ärzte regelmäßig Plus, Temperatur und Wachheitsgrad überprüfen. In der Regel können Sie Ihr Tier noch am selben Tag wieder mit nach Hause nehmen.
Für weitere Fragen bzgl. Der Op stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
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