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Tiershop.de vom 20.12.2006
Flöhe

Der Kaninchenfloh ist spezialisiert auf diese auf Hasenartige. Kaninchen können aber auch vom Hunde- und Katzenfloh befallen werden.

Der Erreger

Jede Spezies hat seine eigenen Erreger. Der Floh der Kaninchen befällt nennt sich Spilopsyllus cuniculi. Er ist ca 1,5 mm groß und seitlich abgeplattet. Aber auch der Hunde- und Katzenfloh kann in Ermangelung eines passenden Wirtes bei Kaninchen vorkommen.

Der Floh ist ein Blutsauger, der zwischen den Blutmahlzeiten seinen Wirt immer wieder verlässt. Seine Eier legt er in der Umgebung des Wirtes ab. Flöhe vermehren sich sehr schnell. Bei passenden Umgebungstemperaturen, wie sie zum Beispiel im Nest mit Neugeborenen herrschen, schlüpfen aus den abgelegten Eiern innerhalb von 10 Tagen die Flohlarven. Die Larven durchlaufen noch eine längere Entwicklung, wobei sie zwischen jeder Veränderung bei einem Wirt Blut aufnehmen.

Die Erkrankung

Durch die Stiche entstehen örtlich auf der Haut Reizungen und Rötungen. Die Tiere kratzen sich viel, sind nervös und bei Massenbefall kann es sogar zu Abmagerung und Bluarmut kommen.

Die besondere Gefahr die vom Floh ausgeht ist die Überträgerfunktion für das Virus der Myxomatose.

Die Diagnose

Aus dem Fell der betroffenen Tiere lässt sich mit Hilfe eines Flohkammes Kot ausbürsten, der einen sicheren Hinweis auf die Flohbefall gibt.

Die Behandlung

Flohe lassen sich leicht mit Spot-On Präparaten bekämpfen.


 

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