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Tiershop.de vom 03.01.2007
Entwicklungsgeschichte des Meerschweinchens

Die bei uns als Heimtier gehaltenen Meerschweinchen gehen zurück auf wildlebende Arten in den Anden.

Die Abstammung

Unser Hausmeerschweinchen (Cavia aperea f. porcella) stammt von der Wildform (Cavia aperea cutleri) ab. In Südamerika leben diese Tiere zum Teil in großer Höhe bis zu 4500m aber auch in Sümpfen und Savanne. In Erdlöchern und Höhlen verbringen sie den hellen Tag und die Nacht. Aktiv werden sie in den dämmrigen Zeiten. Die Wildmeerschweinchen sind im Gegensatz zu unseren Züchtungen eher einheitlich grau gefärbt und haben kürzeres, borstiges Fell. Die wilden Meersschweinchen leben in kleinen Gruppenverbänden, in denen es stets nur ein erwachsenes Männchen gibt.

Die Domestikation

Bereits 3000 Jahre v. Chr. wurden Wildmeerschweinchen von den Einwohnern Südamerikas als Haustiere gehalten. Sie wurden in kleinen Rudeln gehalten und dienten als Nahrungsmittel und als Opfergabe für Götter. Im 16. Jahrhundert gelangten sie mit der Entdeckung des Kontinentes mit den Spaniern nach Europa.

Die Rassen

Aufgrund jahrhundertelanger Züchtung durch den Menschen unterscheidet man heute viele verschiedene Rassen. Zu den Langhaarrassen gehören die Alpaka-, Merino-, Sheltie- und Texelmeerschweinchen. Mit kurzen Haaren unterscheidet man Crested-, Glatthaar-, Rex-, Rosetten- und Teddymeerschweinchen.

Auch die Farbenvarianten sind sehr vielfältig. Die Farben weiß, creme, gold, rot, schoko, schwarz und agouti kommen in verschiedenen Zeichnungen (z.B. Dalmatiner, Himalaya, Holländer, Schildpatt uvm) vor.


 

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