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Tiershop.de vom 08.01.2007Die Haltung und VerhaltenEinige Tips zur Haltung von Kaninchen Der Stall Auch ein kleines Zwergkaninchen braucht viel Platz und Auslauf. Damit es Hoppeln, Haken schlagen oder Männchen machen kann, kommt zur artgerechten Haltung vorzugsweise ein Gehege im Freien in Frage. Dafür rechnet man mindestens 6 qm für 2 bis 3 Tiere. Geeignete Plätze sind ein schattiger Ort im Garten oder auf dem Balkon. Zum Schutz gegen Katzen ist eine Maschendrahtbedachung Pflicht. Da ein Kaninchen von Natur aus buddelt, ist ein Naturboden ideal. Kaninchen sind als Fluchttiere darauf angewiesen, mit wenigen Sprüngen ein Versteck zu erreichen, sonst befinden sie sich im Stress. Und auch der Rückzug von den Artgenossen ist wichtig. Neben dem Stall und der Hütte sind z. B. Unterschlüpfe wie Korkröhren sehr willkommen. Das Hüttendach bietet gleichzeitig den geeigneten Ausguck, um Männchen zu machen. Viel Abwechslung mit neuen Ästen, Verstecken und Überraschungen kommen sehr gut an. Im Winter ist draußen eine gute Isolierung mit viel Einstreu wichtig. Besser ist allerdings in der kalten Jahreszeit die Haltung in der Wohnung, damit das Tier den Kontakt zum Menschen behält. In der Wohnung ist eine helle ruhige Zimmerecke der geeignete Platz. Zwergkaninchen wollen frische Luft, Licht und Nähe zum täglichen Leben. Und auch Platz: 2 qm pro Kaninchen sind das Minimum. Zugluft, pralle Sonne und ein Fernseher in der Nähe gilt es zu vermeiden. Wichtig für Wohlgefühl und Gesundheit des Zwergkaninchens ist der tägliche Auslauf in der Wohnung. Eine zusätzliche Toilettenkiste vermeidet hierbei Missgeschicke. Zur Grundausstattung des Kaninchenheims gehört ein stabiler rutschsicherer Futternapf oder ein Futterautomat; eine Nagertränke mit frischem Trinkwasser, eine Heuraufe; das Schlafhäuschen; weiche Einstreu aus Stroh, Heu, Holzspänen oder Kleintierstreu; die Toilettenkiste mit Katzenstreu aus Tongranulat; der Salzleckstein. Eine Heuraufe und Trinkflasche zum Aufhängen spart übrigens wertvollen Platz.
Die Hygiene Zwergkaninchen sind sehr reinlich und für ein sauberes Heim dankbar. Die Reinigung: regelmäßig Tränke und Futterschüssel heiß auswaschen, Käfigboden und Toilette ein- bis zweimal pro Woche feucht abwischen und Einstreu erneuern; Komplettreinigung mit warmer Brause einmal monatlich. Keine Haushaltsreiniger verwenden, da diese für das Tier giftig sein können..
Das reinliche Zwergkaninchen hält sich selbst sauber. Den Fellwechsel kann man mit einer weichen Bürste gut unterstützen. Wasser ist höchst unbeliebt. Bei der Kürzung der Krallen ist Vorsicht geboten. Sie sind von Nervenenden und Blutgefäßen durchzogen, die nicht verletzt werden dürfen. Am besten hierzu den Tierarzt fragen. Harte Knabbersachen, frische Äste von ungiftigen Bäumen und Sträuchern, Rinden- und Wurzelstücke sowie Snacks sorgen für den erforderlichen Abrieb der ständig nachwachsenden Zähne. Das Verhalten
Das Zutrauen des Zwergkaninchens gewinnt man, indem man sich viel Zeit bei der Kontaktaufnahme lässt. Man sollte das Tier bei seinem Namen nennen und in einem freundlichen Ton mit ihm sprechen. Über Leckerbissen gewöhnt man es an die menschliche Hand und den Körperkontakt zum Menschen. Das Kaninchen sollte immer Heu in seinem Käfig haben, aber um es an den Menschen zu gewöhnen kann man alle sonstigen Futtermittel (Möhren, Löwenzahn, Drops usw.) dem Tier versuchen per Hand hinzuhalten. Dies sollte man mehrmals am Tag über einige Tage machen. Nach einiger Zeit lässt sich das Tier sogar streicheln. Wichtig hierbei ist Geduld. Bevor man das Zwergkaninchen hochhebt, spricht man es im freundlichen Ton an. Man fasst es hinter den Schulterblättern am Rückenfell und stützt mit der anderen Hand das Hinterteil. Getragen wird es auf dem angewinkelten Unterarm mit einer Hand auf dem Nackenfell. Auch hier gilt: nicht ständig herumtragen, die kleinen Hoppler brauchen auch ihre Ruhe. Passen Sie gut auf, dass das Tier nicht vom Arm fällt. Die Höhe reicht aus, dass sich das Tier eine Gliedmaße bricht.
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