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Tiershop.de vom 08.11.2006Die gesunde MaulhöhleWie können Sie dazu beitragen, dass Ihr Hund ein gesundes Gebiß behält? Der Zahn Ein Zahn besteht aus verschiedenen Materialien. Innen befindet sich die Zahnpulpa oder umgangssprachlich der Zahnnerv. Darum herum liegt eine Schicht aus Dentin. Das ist eine Substanz, die härter als Knochen ist. Außen überzieht den Zahn der Zahnschmelz, der viermal härter ist als Dentin und damit die härteste Substanz im Körper ist. Die Wurzeln der Zähne sind in Taschen im Kieferknochen eingelassen. Befestigt werden sie über die Parodontalfasern, die wiederum im sogenannten Zahnzement Halt finden. Die Maulschleimhaut im Bereich der Zahnreihen heißt Gingiva (Zahnfleisch). Das Gebiss des Hundes und der Katze Ein ausgewachsener Hund hat 42 Zähne. Im Oberkiefer befinden sich 6 Schneidezähne (Incisivi), 2 Fangzähne (Canini), 8 vordere Backenzähne (Prämolare) und 4 hintere Backenzähne (Molare). Der Unterkiefer hat noch auf beiden Seiten einen hinteren Backenzahn mehr. Bei der Katze sind nur 30 Zähne auf die Kiefer verteilt: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 6 vordere und 2 hintere Backenzähne im Oberkiefer. Im Unterkiefer ist je ein Backenzahn weniger angelegt.
Die Milchzähne Wie auch beim Menschen wechseln Hund und Katze einmal im Leben das Gebiß. Die Milchzähne brechen im Alter von 3-6 Wochen durch werden aber schon zwischen dem 3. und 7. Lebensmonat durch die bleibenden Zähne ersetzt. Dabei werden die Wurzeln der Milchzähne aufgelöst und von den nachrückenden aus dem Kiefer herausgedrückt. Funktionseinheiten der Maulhöhle Die Schleimhaut, die den ganzen Raum auskleidet und auch die Zunge überzieht, ist je nach Beanspruchung verschieden aufgebaut. Auf der Zunge formt die Haut kleine Hornzäpfchen, die der Zerkleinerung von Futter, dem Transport der Nahrung in Richtung Schlund und teilweise auch als Sitz der Geschmacksnerven dienen. Auch der Gaumen hat solche Hornfalten, die das Futter zerreiben. Am Kopf der Tiere befinden sich verschiedene Drüsen, die Speichel produzieren. Dieser soll das Futter aufweichen und schon Vorarbeit für die Verdauung im Magen leisten. Eine Reihe von Lymphknoten liegen im Maul und Rachenraum verteilt. Ihre Aufgabe ist es Krankheitserreger zu erkennen und das Immunsystem zur Bekämpfung dieser Keime anzuregen. Dazu gehören auch die Mandeln. Veränderungen an Schleimhaut, Zunge oder den Lymphknoten können immer ein Hinweis auf Zahnkrankheiten aber auch andere generelle Erkrankungen sein.
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