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Tiershop.de vom 09.01.2007
Borreliose

Borrelien werden über Zecken übertragen.

Was ist Zecken-Borreliose?
Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Erreger der Zecken-Borreliose sind winzige Bakterien, die wie Korkenzieher aussehen. Hauptüberträger ist die in Deutschland weit verbreitete Zecke (Ixodes ricinus) "Holzbock".
Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen, nachdem die Zecke gesaugt hat. Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig markante Symptome, wie sie im Anfangsstadium vieler Infektionskrankheiten auftreten:
Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber. Die dann einsetzenden Gelenksentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen. Meist sind verschiedene Gelenke wechselnd betroffen, vor allem die Gelenke an den Vorder- und Hinterläufen (Bild). Das beim Menschen typische Erythema migrans (Hautrötung an der befallenen Hautstelle) wird beim Tier meist nicht beobachtet.
Aufgrund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig.

Wann und wo besteht Infektions-Gefahr?
Das Risiko einer Ansteckung herrscht praktisch überall, wo Zecken sind. Mancherorts trägt jede dritte Zecke den Erreger in sich. Der Holzbock lauert besonders in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und Lichtungen mit großwüchsigen Gräsern, in buschreichen Gegenden, aber auch in städtischen Parks und naturnahen Hausgärten. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst.
Gefährdet sind alle Hunde, die sich in zeckenreichen Gebieten aufhalten.

Lebenszyklus der Zecke (Holzbock, Ixodes ricinus) und die Übertragung von Borrelia burgdorferi
Nach dem Schlupf aus dem Ei entwickelt sich die Zecke über Larven und Nymphen zum erwachsenen Parasiten. Jedes Stadium benötigt zur Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit.
Zeckenlarven und Nymphen holen sich diese bevorzugt bei Wald- und Wühlmäusen, welche als Reservoir für die Borrelien-Bakterien dienen und selbst nicht erkranken. Auf diese Weise nimmt die Zecke schon früh die Erreger in sich auf.
Hat sich die infizierte Zecke beim Hund angesaugt, wandern die Borrelien-Erreger aus dem Mitteldarm der Zecke in die Speicheldrüse. Die Erreger werden während der Blutmahlzeit aktiviert. Beim Saugen injiziert die Zecke ihren Speichel in die Haut des Wirtes und infiziert ihn so mit den Borrelien-Bakterien. Je länger die Zecke saugt, um so größer ist das Infektionsrisiko. Unter neuesten Versuchsbedingungen erfolgt die Infektion erst 48 Stunden nach Ansaugen der Zecke.

 

Opfer
Menschen und Hunde, eventuell auch Pferde (Katzen scheinen nicht empfänglich, auch wenn die Antikörperbildung beschrieben wurde)


 

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